SEOUL STATION 1988
Über diese Location
Beim ersten Besuch im SEOUL 1988 hatten wir ziemlich schnell das Gefühl, für einen Abend nicht mehr in Hamburg, sondern mitten in Seoul gelandet zu sein. Zwischen Neonlichtern, alten Filmplakaten, Retro-Spielautomaten und dem Stimmengewirr aus den voll besetzten Tischen entsteht eine Atmosphäre, die laut, lebendig und herrlich unperfekt wirkt. Gerade das macht den Reiz aus: Hier geht es nicht um ein ruhiges Dinner, sondern um gemeinsames Essen, Teilen, Grillen und einen Abend, der meistens länger dauert als geplant. Reservieren lohnt sich definitiv, denn besonders am Wochenende wird es schnell voll.
Kulinarisch dreht sich im SEOUL 1988 alles um koreanisches Comfort Food. Von Bibimbap über würzige Tteokbokki bis hin zu deftigen Kimchi-Eintöpfen bringt die Karte viele Klassiker zusammen. Das absolute Highlight bleibt für uns aber das Korean Fried Chicken: extrem knusprig, wahlweise mit süß-scharfer Yangnyeom-Glasur oder Soja-Knoblauch-Sauce. Nicht nur die Fried-Chicken-Variationen überzeugen, sondern auch das Korean BBQ, bei dem Fleisch direkt am Tisch auf integrierten Gaskochern gegrillt wird. Dazu passen Soju oder Makgeolli perfekt – vor allem, wenn der Abend langsam in Karaoke übergeht.
Der Name SEOUL 1988 ist eine Hommage an das Jahr der Olympischen Spiele in Seoul und an eine Zeit des gesellschaftlichen Wandels in Südkorea. Was einst als kleiner Spot in Eimsbüttel begann, gehört mittlerweile fest zur Hamburger Gastro-Szene, mit mehreren Standorten in der Stadt. Besonders die Location an der Feldstraße ist für ihre Karaoke-Räume bekannt und zieht Gruppen an, die nicht nur Hunger auf koreanisches Essen, sondern auch auf einen geselligen Abend haben. Wir sind uns sicher, dass man hier vor allem wegen der Energie, der Authentizität und des besonderen Seoul-Gefühls immer wieder landet.
